Majin and the Forsaken Kingdom

Als ich letztens auf der Post war, um meine Einzahlungen zu tätigen, hat mir aus einem Regal ein Spiel zugezwinkert. Natürlich, ganz wie es sich für eine Frau gehört, hat mich das Cover angesprochen. Dieses “Monster” auf dem Cover hatte mich schon bevor ich es warhaben wollte.
Also, gesehen, gekauft.

Zu Hause angekommen musste es natürlich gleich, auf der PS3, angespielt werden. Aha, also ein Action-Adventure hatte ich mir da gekauft. Ich sollte doch keine Spiele kaufen nur weil mir das Cover gefällt! Aber in diesem Fall hatte ich Glück! Das Spiel gefiel und wurde durchgezockt.

Der Majin ist ein grosses Monster/Naturgeist/Riese/was auch immer, der gefangen gehalten wird.
Man agiert mit einem Menschen der, vom Majin, Tepeu genannt wird. Dieser Tepeu ist ein Dieb und befreit den Majin von seinen Fesseln. Gemeinsam sollen sie nun die Welt vom Bösen befreien. Menschen gibt es keine mehr, nur schaurige, schwarze, ölverklebte Wesen.
Vier Bosse gilt es zu besiegen bis man sich im Schloss dann dem Endgegner stellen kann. Dazwischen sammelt man Früchte für den Majin (dadurch wird er stärker und er ist immer hungrig^^), Truhen mit Schätzen, Erinnerungssplitter, lernt immer mehr über den Schrecken der diese Welt heimgesucht hat und es gibt viele knifflige Aufgaben zu lösen.

Ich hab mich von Anfang an in den Majin verliebt. Er trottet brav hinter einem her und macht alles was man ihm aufträgt. Wenn er sich über eine Frucht freut die es zu essen gibt dann freut man sich mit ihm. Wenn er hinfällt weil er so tapsig ist dann dreht man sich sofort um und will ihm helfen. Ein toller Charakter den man einfach lieb haben muss! Nur manchmal im Kampf nervt er ein wenig. Denn er jammert schnell und will wegrennen oder bettelt um Hilfe.

Von der Steuerung bin ich begeistert. Man steuert nicht nur Tepeu sondern auch den Majin. Und umso langweiliger Tepeu ist (er kann nur das Übliche: Springen, Rolle vorwärts, Ducken, Zustossen und ein Angriff) umso mehr Spass macht der Majin. Er kann sich ducken damit Tepeu ihn als Leiter benutzen kann und brüllen damit die Feinde hinfallen. Mit der Zeit lernt er Feuer und Wasser zu Spucken, Blitze zu schiessen und Wind zu erzeugen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur zum Kämpfen da sondern helfen auch so manches Rätsel zu lösen.

Was mir auch gut gefallen hat ist, dass man nicht skillen muss. Man gewinnt automatisch an Stärke je länger man kämpft. Auch braucht man sich nicht gross um die Ausrüstung zu kümmern. Die Waffe bleibt immer gleich (ein Stab mit der Magie des Majin) und es gibt nur 3 Ausrüstungsplätze (Kopf, Hände, Brust).

Als Kontra muss man die Dialoge aufführen. Entweder sind die sehr schlecht übersetzt oder im Original schon schrecklich. Auch Tepeu ist nicht ganz stimmig. Man wird das Gefühl nicht los, dass er von einem anderen Spiel abgekupfert wurde. Er kann zwar mit Tieren sprechen aber auch da sind die Dialoge schlecht und nützlich ist es auch nicht.

Das Ende war aber sehr traurig auch wenn die Welt gerettet wurde. Ich musste sogar weinen… *schnüff*

Fazit: Eine tiefgründige, schöne Geschichte mit vielen kniffligen Rätseln, knackigen Kämpfen und einem Majin zum lieb haben. Das alles untermalt mit grossartiger, nie langweilig werdender Musik. Einfach Top! Jedem zu empfehlen der Action-Adventures mag oder eines kennen lernen will :)

Eure Njnel

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Malworkshop in Stuttgart mit Georg

Voraus möchte ich schicken, dass ich bis letzte Woche noch direkt aus den Farbtöpfchen gemalt habe. Es war schon eine riesen grosse Umstellung einmal mit einer Nasspalette zu malen und Farben selber zu mischen. Am Blending selber hatte ich mich bis eben auch noch nie versucht. Es war schon recht schwer für mich.

Ich habe mich im Hotel Hansa einquartiert. Ein sehr nettes Hotel das aber leider ein bisschen Hellhörig ist.Gemalt haben wir im Jugendhaus Mitte.

In diesem Workshop ging es hauptsächlich um Blending.
Blending bedeutet, dass man die Farben, verdünnt und übereinander geschichtet, aufträgt so das schöne Farbverläufe entstehen.
Als erstes gleich mal das Beispiel von Georg damit man weiss wie es aussehen sollte ;)
(für grössere Ansicht einfach auf die jeweiligen Bilder klicken bitte)

Der ganze Lernprozess fing schon beim entgraten an. Wir mussten 30 Minuten lang die Gussform entgraten. Georg war da sehr streng. Man muss aber sagen, dass es wirklich Sinn macht. Denn ein sauberes Blending ist nur mit sauberen Flächen möglich.

Dann gings weiter mit Grundieren. Bis vor kurzem hatte ich einfach mit schwarzer Grundierung über die Minis gesprüht. Ab jetzt geht es so: Mit schwarzem Grundierspray vorsichtig die Mini grundieren. Einmal rundherum von schräg oben und einmal von schräg unten. Nicht zu oft darüber und  darauf achten, dass der Spray gedrückt wird bevor man die Mini damit berührt. Warum? Weil es sonst grosse Farbflecken geben kann die nachher stören beim malen. Danach macht man dasselbe nochmal mit dem weissen Grundierungsspray. Hier darf das Schwarz ruhig noch ein wenig durchscheinen. Es soll nicht Schneeweiss sein ;)

Weiter gehts mit dem ersten Blending versuch. Das Lendentuch (oder wie nennt man das?), in rot, war die Aufgabe. Es wird erst auf einer Nasspalette die Basisfarbe angemischt. Diese wird im Verhältnis 1:2 (Farbe zu Wasser) aufgetragen. Anhand dieser Farbe wurde nun weiter gemischt, in richtung dunkel und hell, und dünne schichten (im Verhältnis 1:4 – 1:7) werden überlappend aufgetragen.
Mit vielen Schichten und viel Geduld sah es dann so aus bei mir. Am Anfang muss man ein bisschen testen wie das Verhältnis von Farbe zu Wasser sein muss um genügend zu decken, so das man nicht tausend Schichten braucht. Aber es muss immer genug wässrig sein um keine harten Farbverläufe zu ergeben.

Nach dem Lendenschurz gings weiter mit kleineren Flächen, der Haut. Der halbe Oberkörper und das Gesicht. Mit dem Gesicht bin ich ziemlich zufrieden muss ich sagen. Das ist auch mein Ansporn es weiter zu versuchen mit dem Blending. Aber die Augen…

Es ist verrückt wie unglaublich klein Georg ein Auge malen kann! Ich musste aber leider feststellen, dass meine Augen mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Ich konnte die Details der bemalten Augen der Mini mit meinen Augen nicht erkennen. Sprich ich hab da wohl ne kleine, bis anhin unbekannte, Sehschwäche. Naja, hab ich eben mein bestes gegeben und anstelle von einem 4-Farbigen Auge einfach ein 2-Farbiges gemalt. Muss reichen für mich :)

Zum Abschluss haben wir uns dann noch ans Fell gewagt. Davon aber erst mal keine Bilder. Ich hoffe ich werde die Mini demnächst fertig bemalen. Dann zeig ich sie hier ganz.

Natürlich haben wir nicht nur selber gemalt sondern auch oft Georg über die Schulter geschaut. Ausserdem gab es viel Theorie. Wie macht man eine Nasspalette, welches ist die beste Pinselführung, Farblehre uvm.

Es war eine wunderbare Erfahrung und ich habe sehr viel gelernt. Man kann ja nicht alle Tage einem Profi über die Schulter gucken und Tips abholen. So ein Workshop kann ich jedem empfehlen, der etwas weiter kommen will. Ich werde hoffentlich wieder einmal an einem teilnehmen können. Es war auch toll einmal ein paar Leute zu treffen die dem gleichen Hobby frönen. :)
Es war aber auch sehr anstrengend so lange zu malen und dabei immer konzentriert zu sein. Satte 25 Stunden sassen wir da über 3 Tage verteilt. Wieder zu Hause war ich schon froh etwas Pause vom sitzen zu bekommen.

Ich werde auf jeden Fall so weiter malen, denn Übung macht den Meister.
Sollte jemand noch Fragen zu irgendwas (Nasspalette, genaue Technik beim Blenden, usw.) haben, immer her damit.

Eure Njnel

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Aufräumen

Wie man sehen kann habe ich endlich einmal meine Linklisten ausgemistet.
Leider gab es viel zu viele tote Blogs. Also raus mit dem Alten und rein mit dem Neuen. Hmm… Ok es gibt noch nichts neues, könnte aber noch kommen ;)

Desweiteren überlege ich mir demnächst einmal was mit dem Hintergrund in meinem Blog geschehen soll. Der kann nicht so bleiben find ich. Der Warhammer-Online Screen ist veraltet.
Ich bin aber ein eher unkreativer Mensch. Also wenn jemand eine Idee hat nur her damit.

Morgen geht es nun aber erst einmal los mit dem 3 Tägigen Mal-Workshop. Hab schon alles gepackt und freue mich tierisch.
Danach schenke ich meinem Blog wieder etwas mehr Aufmerksamkeit.

Eure Njnel

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Dieses Jahr nicht

Wenn ich, berufsbedingt, im RL Smalltalk betreibe wünsche ich meinen Kunden frohe Festtage. Hier, in meinen eigenen vier Wänden, bzw. meinem eigenen Blog, möchte ich das nicht tun. Warum?

Ich bin nicht nur nicht gläubig nein, ich mag auch keine Christlichen Festtage. (Und auch keine Festtage von allen anderen Religionen. Soll ja keine Glaube einzeln diskriminiert werden ;) ) Ganz klar möchte ich das Fest den anderen aber nicht vermiesen. Also mach ich gut Miene zum bösen Spiel.
Über das warum könnte ich mich Stunden lang auslassen und würde hier mehr als nur den Ramen sprengen. Also lass ich das lieber.
Nur soviel sei gesagt: Würden die Menschen nur die hälfte vom Jahr so grosszügig, hilfsbereit, mitfühlend und fröhlich sein wie an Weihnachten dann hätten wir ne tolle Welt. Und Neujahr finde ich auch nichts besonderes. Denn nur weil irgendwer vor über 2000 Jahren gesagt hat das die Zeitrechnung beginnt, basierend auf einer Religion (Augenverdreh), muss es nichts spezielles sein. Immerhin beginnt mit jeder neuen Sekunde, Minute, Stunde und Tagen ein neues Jahr.

Ausserdem brauche ich keinen speziellen Anlass um mich mit meiner Familie zu treffen oder jemandem was vor zu heucheln.
Meine Familie sitzt auch so ganz oft beisammen und geniesst das Zusammensein. Und das heucheln lass ich sowieso immer ganz weg.

Nichtsdestotrotz geniesse ich die Wintertage sehr. Ein paar Kerzen bringen mir wohliges Licht in die dunklen Tage und Spaziergänge im Schnee heitern das Gemüt auf. Man hat wieder mehr Zeit zum Malen und kann endlich, die schon lange gekauften Spiele, durchzocken. ^^

Ja, nun wünsche ich euch allen frohe Tage. Aber nicht nur über Weihnachten und Neujahr sondern auch danach noch, das ganze Jahr über. :)

Eure Njnel

PS: Das Video als Kommentar zu Tiaros: “Das bin ich. Also wer sich seine Illusionen über mich nicht zerstören will sollte vielleicht weg spuhlen. Dann kann ich in euren Köpfen auch weiterhin der 1,90m große, muskulöse Schönling bleiben“.
Ausserdem passt es gut in die oberflächlichkeit der Weihnachtszeit.

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Mal-Workshop

Die Jungs von tabletopwelt.de veranstalten regelmässig Mal-Workshops. Nun hab ich mich getraut und mich für den nächsten, in Stuttgart (geleitet von GeOrc) angemeldet.
Noch ist es einen Monat hin. Aber ich bin schon sehr aufgeregt und gespannt. Ich hoffe ich stell mich da dann nicht zu blöde an und lerne etwas gescheites.
Denn was ich bis jetzt so gemalt habe brachte ich mir selber bei. Und irgendwie komm ich ohne genau Anleitung einfach nicht weiter. Ich möchte so noch ein wenig mehr aus den Minis raus holen können.

Ausserdem finde ich es ganz spannend mich einmal mit anderen Malbegeisterten zu treffen. Denn zu Hause muss ich immer alleine malen. Es ist hier in der Schweiz ja schon schwer genug Leute fürs TT zum Spielen zu finden aber für eine gemütliche Malrunde ist es fast unmöglich :(
Und spielen ist nicht so meins. Ich schwinge lieber nur den Pinsel.

Gerne zeige ich hier Ende Januar die Workshop-Mini und ihre Entstehung. Dann werden wir ja sehen ob ich noch Talent für mehr habe ;)

Eure Njnel

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Rattenoger

Übers Wochenende hatt mich wieder das Anmalen gepackt. Ausgesucht hab ich mir einen Rattenoger.
Den zu bemalen hat ja mal richtig viel Freude gemacht! Einfach tolle Minis diese Rattenoger <3 . Ich brauch mehr davon :D

Eure Njnel im Skavenrausch

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Schlafender Riese

Auf einer Wanderung auf das Hörnli im Zürcher Oberland habe ich einen schlafenden Riesen entdeckt. Er hat sich gut versteckt, denn fast hätte ich ihn nicht gesehen.
Nur der Kopf lugte hervor. Der Rest des Körpers war wohl unter der Erde. Kein Wunder bekommt man Riesen nicht mehr oft zu Gesicht wenn die sich so gut tarnen.
Ich ging ganz leise vorbei. Der wär bestimmt mürrisch gewesen wenn ich ihn geweckt hätte. ;)

Eure Njnel

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